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Deutsch · Klasse 1 und 2 · Kapitel

Lesen und verstehen: kurze Geschichten und Sachtexte

EntdeckenDie Frage zum Kapitel

Wo im Text steht, was Mia am Morgen macht?

Schreib eine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Für die Lehrkraft: Man zeigt mit dem Finger auf die Stelle. Wer zeigen kann, hat die Antwort im Text gefunden und nicht erraten. Quelle: Rahmenlehrplan Berlin-Brandenburg 1 bis 10, Teil C Deutsch, Lesen: Texte erschließen

  • Entdecken Frage, Vorstellung, Bild
  • Merken kommt ins Heft
  • Beispiel vorgerechnet, Schritt für Schritt
  • Üben selbst rechnen
  • Achtung typischer Fehler
  • Weiterdenken zum Knobeln und Vernetzen

○ mit Starthilfe, ● für alle, ★ zum Weiterdenken. Du wählst mindestens eine ★-Aufgabe. Du rechnest ins Heft.

So kannst du es dir vorstellen

EntdeckenLesen heißt: Sinn machen

Wer liest, entziffert die Wörter und stellt sich dazu etwas vor. Beides gehört zusammen. Eine Antwort steht im Text, und man kann auf die Stelle zeigen. Was nicht dasteht, weiß man aus dem Kopf und nicht aus dem Text.

WeiterdenkenDenk nach

Ein Kind liest den Satz „Tim nimmt den Schirm“ fehlerfrei vor. Woran merkst du, dass es auch verstanden hat, was Tim vorhat?

1Ich finde im Text, was dasteht.

EntdeckenFrage

Wo im Text steht, was Mia am Morgen macht?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Man zeigt mit dem Finger auf die Stelle. Wer zeigen kann, hat die Antwort im Text gefunden und nicht erraten.

MerkenEine Angabe finden

Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.

Such den Satz, in dem es steht. Zeig mit dem Finger darauf.

BeispielLesen 1 und 2: eine Angabe im Text finden

Der rote Ball
Ben hat einen roten Ball. Er wirft ihn hoch. Der Ball fällt in den Teich.

Ben ist traurig. Da kommt Oma. Sie holt den Ball mit einem Ast.

Ben lacht. Er gibt Oma einen Kuss.

Teich: Ein kleiner See.

Wohin fällt der Ball?
Schritt für Schritt
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Satz 3: Der Ball fällt in den Teich.
  3. Also: In den Teich.
  1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
  2. Satz 3: Der Ball fällt in den Teich.
  3. Also: In den Teich.
Ergebnis:
In den Teich.

AchtungLesen: Vorwissen statt Text

So nicht
Text: Ein Igel schläft im Laub. Frage: Was frisst der Igel? Antwort: Schnecken.
So richtig
Das steht nicht im Text. Antwort: Das weiß ich aus dem Text nicht.

Zeig den Satz im Text. Was nicht dasteht, zählt hier nicht.

ÜbenJetzt du

  1. ○1
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    Wie heißt der Hund?
    So fängst du an:
    Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Er heißt Bello.
    3. Also: Bello.
    Ergebnis:
    Bello.
  2. ●2
    Katzen
    Katzen schlafen viel. Am Tag liegen sie oft in der Sonne.

    In der Nacht sind Katzen wach. Sie sehen im Dunkeln gut. Dann jagen sie Mäuse.

    Katzen putzen sich mit der Zunge. So ist ihr Fell immer sauber.

    Fell: Die vielen Haare auf dem Körper eines Tieres.

    Womit putzen sich Katzen?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 3: Katzen putzen sich mit der Zunge.
    3. Also: Mit der Zunge.
    Ergebnis:
    Mit der Zunge.
  3. ★3
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    Was macht die Schnecke bei Sonne?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 3: Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.
    3. Also: Sie bleibt im Haus.
    Ergebnis:
    Sie bleibt im Haus.

2Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

EntdeckenFrage

Tim schenkt dem Hund einen Knochen. Er wedelt. Wer wedelt?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Der Hund. Man verfolgt das Wort „er“ zurück zum Nomen, das dazu passt. Das ist Lesen mit Verstand.

MerkenThemen verbinden

In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.

Erst das Thema erkennen (Welche Regel passt?), dann rechnen, dann die Antwort im Sachzusammenhang prüfen.

BeispielLesen 1 und 2: Sätze verbinden – wer ist er, sie oder es?

Die Burg aus Sand
Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

„Sie macht vier Türme.“ Wer ist „sie“?
Schritt für Schritt
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Nele baut am Strand eine Burg aus Sand.
  3. Also: Nele.
  1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
  2. Der Satz davor sagt: Nele baut am Strand eine Burg aus Sand.
  3. Also: Nele.
Ergebnis:
Nele.

AchtungLesen: Bezug im Text verwechselt

So nicht
Tim schenkt dem Hund einen Knochen. Er wedelt mit dem Schwanz. Wer wedelt? Tim.
So richtig
Er meint den Hund, denn nur der Hund hat einen Schwanz. Der Hund wedelt.

Lies den Satz davor. Wer ist mit er, sie oder es gemeint?

ÜbenJetzt du

  1. ○4
    Der Mond
    Am Himmel siehst du den Mond. Er leuchtet nicht selbst. Die Sonne strahlt ihn an.

    Der Mond sieht nicht immer gleich aus. Mal ist er rund. Mal ist er nur ein dünner Bogen.

    Der Mond ist weit weg. Ein Auto bräuchte dorthin viele Monate.

    Bogen: Eine runde Linie, wie ein Stück von einem Kreis.

    „Er leuchtet nicht selbst.“ Wer ist „er“?
    So fängst du an:
    Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Am Himmel siehst du den Mond.
    3. Also: Der Mond.
    Ergebnis:
    Der Mond.
  2. ●5
    Der Drache
    Mia hat einen Drachen. Er ist rot und gelb. Heute ist viel Wind.

    Mia läuft auf die Wiese. Der Drache fliegt hoch. Da reißt die Schnur.

    Der Drache landet in einem Baum. Papa holt eine Leiter. Mia ist froh.

    Schnur: Ein langer, dünner Faden.

    „Er ist rot und gelb.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Mia hat einen Drachen.
    3. Also: Der Drache.
    Ergebnis:
    Der Drache.
  3. ★6
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    „Er kann weit hüpfen.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Ein Frosch lebt am Wasser.
    3. Also: Der Frosch.
    Ergebnis:
    Der Frosch.

3Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

EntdeckenFrage

Paul zieht die Jacke an und nimmt den Schirm. Wie ist das Wetter?

Was meinst du? Schreib deine Vermutung auf, bevor du weiterliest.

Auflösung

Es regnet vielleicht. Das Wort „Wetter“ steht nicht im Text, aber der Schirm verrät es. So liest man zwischen den Zeilen.

MerkenZwischen den Zeilen

Nicht alles steht wörtlich im Text.

Oft verrät es ein Wort: Wer lacht, freut sich. Prüf deine Antwort am ganzen Text.

BeispielLesen 1 und 2: den ganzen Text verstehen

Der rote Ball
Ben hat einen roten Ball. Er wirft ihn hoch. Der Ball fällt in den Teich.

Ben ist traurig. Da kommt Oma. Sie holt den Ball mit einem Ast.

Ben lacht. Er gibt Oma einen Kuss.

Teich: Ein kleiner See.

Warum lacht Ben am Ende?
Schritt für Schritt
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Oma holt den Ball. Danach lacht Ben. Vorher war er traurig.
  3. Also: Er hat seinen Ball wieder.
  1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
  2. Oma holt den Ball. Danach lacht Ben. Vorher war er traurig.
  3. Also: Er hat seinen Ball wieder.
Ergebnis:
Er hat seinen Ball wieder.

AchtungLesen: Einzelheit statt Kern

So nicht
Worum geht es im Text? Antwort: Bienen haben sechs Beine. (ein einzelner Satz)
So richtig
Worum geht es im Text? Antwort: Bienen leben im Volk und teilen die Arbeit. (der ganze Text)

Passt die Antwort zum ganzen Text, auch zum Schluss?

ÜbenJetzt du

  1. ○7
    Die Burg aus Sand
    Nele baut am Strand eine Burg aus Sand. Sie macht vier Türme.

    Dann kommt eine große Welle. Das Wasser läuft in die Burg. Ein Turm fällt um.

    Nele schaut auf die Burg. Dann holt sie ihre Schaufel und baut weiter.

    Welle: Das Wasser im Meer geht hoch und runter und kommt an den Strand.

    Was zeigt Nele am Ende?
    So fängst du an:
    Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Ein Turm fällt um. Aber Nele holt die Schaufel und baut weiter.
    3. Also: Sie gibt nicht auf.
    Ergebnis:
    Sie gibt nicht auf.
  2. ●8
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    Warum zieht sich die Schnecke ins Haus zurück?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Bei Gefahr geht sie hinein. Das Haus schützt sie.
    3. Also: Im Haus ist sie geschützt.
    Ergebnis:
    Im Haus ist sie geschützt.
  3. ★9
    Der Mann aus Schnee
    Es schneit. Lea und Tom bauen einen Mann aus Schnee. Er hat eine Möhre als Nase.

    Am Tag danach ist die Sonne da. Es wird warm. Lea geht in den Garten. Da liegt nur noch die Möhre im Gras.

    Möhre: Ein langes, orangefarbenes Gemüse.

    Was ist mit dem Mann aus Schnee passiert?
    Lösung zeigen
    1. Denk an den ganzen Text. Such das Wort, das dir hilft.
    2. Die Sonne ist da, es wird warm. Nur die Möhre liegt noch im Gras.
    3. Also: Er ist geschmolzen.
    Ergebnis:
    Er ist geschmolzen.

Vermischte Übungen

Alles durcheinander – wie in der Arbeit. Überleg bei jeder Aufgabe zuerst: Welches Ziel ist das?

Üben

  1. ●10
    Der Igel
    Der Igel hat viele Stacheln. Er frisst Käfer und Würmer.

    Am Tag schläft der Igel. In der Nacht sucht er Futter.

    Im Winter ist es kalt. Dann schläft der Igel unter Laub. Er wacht erst im Frühling auf.

    Laub: Viele Blätter, die von den Bäumen gefallen sind.

    Was frisst der Igel?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Er frisst Käfer und Würmer.
    3. Also: Käfer und Würmer.
    Ergebnis:
    Käfer und Würmer.
  2. ●11
    Der Apfel
    Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

    Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

    Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

    Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

    Wann blüht der Baum? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 1.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Im Frühling blüht der Baum.
  3. ●12
    Die Schnecke
    Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken. Bei Gefahr zieht sie sich ins Haus zurück.

    Eine Schnecke hat keine Beine. Sie gleitet auf dem Bauch. Dabei macht sie Schleim.

    Sie mag Regen. Bei Sonne bleibt sie lieber im Haus.

    Gefahr: Etwas kann einem schaden.

    „Sie gleitet auf dem Bauch.“ Wer ist „sie“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Eine Schnecke hat keine Beine.
    3. Also: Die Schnecke.
    Ergebnis:
    Die Schnecke.
  4. ●13
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    Wo lebt ein Frosch?
    Lösung zeigen
    1. Lies die Frage. Such dann den Satz, in dem die Antwort steht.
    2. Absatz 1: Ein Frosch lebt am Wasser.
    3. Also: Am Wasser.
    Ergebnis:
    Am Wasser.
  5. ●14
    Der Frosch
    Ein Frosch lebt am Wasser. Er kann weit hüpfen. Er hat lange Beine.

    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge. Die Zunge ist lang und klebt.

    Im Frühling legen Frösche Eier ins Wasser. Aus den Eiern werden Kaulquappen.

    Kaulquappen: Die Kinder vom Frosch. Sie leben im Wasser und haben einen Schwanz.

    Womit fängt der Frosch Fliegen? Welcher Satz sagt es?
    Lösung zeigen
    1. Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann lies Satz für Satz.
    2. Die Antwort steht in Absatz 2.
    3. Also steht die Antwort in diesem Satz.
    Ergebnis:
    Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge.
  6. ●15
    Bienen
    Bienen fliegen von Blume zu Blume. Dort holen sie Saft. Aus dem Saft machen sie Honig.

    Bienen wohnen in einem Stock. Viele tausend Bienen leben dort zusammen. Eine Biene allein kann nicht leben.

    Stock: Hier: das Haus der Bienen.

    „Dort holen sie Saft.“ Wo ist „dort“?
    Lösung zeigen
    1. Lies den Satz davor. Wer kommt dort vor?
    2. Der Satz davor sagt: Bienen fliegen von Blume zu Blume.
    3. Also: In der Blume.
    Ergebnis:
    In der Blume.

Auf einen Blick

MerkenDas Wichtigste

Eine Angabe finden
Das Fragewort sagt, was du suchst: wo heißt ein Ort, wann eine Zeit.
Themen verbinden
In Prüfungen kommen mehrere Themen in einer Aufgabe.
Zwischen den Zeilen
Nicht alles steht wörtlich im Text.

AchtungLesen: Wörter abgeglichen statt Sinn

So nicht
Frage: Warum bleibt Mia zu Hause? Antwort: Mia bleibt zu Hause.
So richtig
Die Stelle im Text suchen, die den Grund nennt: Mia bleibt zu Hause, weil sie Fieber hat.

Sag die Frage mit eigenen Worten. Dann such den Satz.

AchtungLesen: Ursache und Folge im Text vertauscht

So nicht
Der Weg ist nass, weil es geregnet hat. Was war zuerst? Der Weg wurde nass.
So richtig
Zuerst hat es geregnet. Danach war der Weg nass. Nach „weil“ steht der Grund.

Lies die Stelle noch einmal. Ist es genau andersherum?

AchtungLesen: zwischen den Zeilen nicht gelesen

So nicht
Paul zieht die Jacke an und nimmt den Schirm. Wie ist das Wetter? Antwort: Das steht nicht im Text.
So richtig
Es regnet wahrscheinlich: Paul nimmt den Schirm. Der Hinweis steht im Text.

Such das Wort im Text, das es verrät.

Kannst du das?

Je Ziel eine Aufgabe. Rechne sie ins Heft, dann kreuz ehrlich an. Keine Punkte, keine Note – der Test ist für dich.

ÜbenSelbsttest

  1. Ich finde im Text, was dasteht.

    16
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    Wie heißt der Hund?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Bello.
  2. Ich verbinde zwei Sätze: Wer ist er, sie oder es?

    17
    Wo ist Bello?
    Leo hat einen kleinen Hund. Er heißt Bello. Bello bellt laut.

    Eines Tages ist Bello weg. Leo ruft und sucht überall. Dann hört er ein Bellen im Keller.

    Leo macht die Tür auf. Bello springt an ihm hoch und leckt sein Gesicht.

    Keller: Ein Raum unter dem Haus.

    „Er heißt Bello.“ Wer ist „er“?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Der kleine Hund.
  3. Ich verstehe den ganzen Text und lese zwischen den Zeilen.

    18
    Der Apfel
    Im Frühling blüht der Baum. Die Blüten sind weiß und rosa. Bienen kommen zu den Blüten.

    Aus einer Blüte kann ein Apfel werden. Im Sommer ist der Apfel klein und grün.

    Im Herbst ist der Apfel groß und rot. Dann kann man ihn essen.

    Blüte: Der bunte Teil einer Pflanze. Daraus kann eine Frucht werden.

    Worum geht es in dem Text?
    Lösung zeigen
    Ergebnis:
    Wie aus einer Blüte ein Apfel wird.

Bei „unsicher“ oder „noch nicht“: Lies den Abschnitt zum Ziel noch einmal und rechne seine drei Aufgaben.

Die Frage vom Anfang

EntdeckenRückschau

Wo im Text steht, was Mia am Morgen macht?

Lies deine Vermutung vom Anfang. Kannst du die Frage jetzt mit dem Kapitel beantworten?

Auflösung

Man zeigt mit dem Finger auf die Stelle. Wer zeigen kann, hat die Antwort im Text gefunden und nicht erraten.

Lösungen

  1. Bello.
  2. Mit der Zunge.
  3. Sie bleibt im Haus.
  4. Der Mond.
  5. Der Drache.
  6. Der Frosch.
  7. Sie gibt nicht auf.
  8. Im Haus ist sie geschützt.
  9. Er ist geschmolzen.
  10. Käfer und Würmer.
  11. Im Frühling blüht der Baum.
  12. Die Schnecke.
  13. Am Wasser.
  14. Der Frosch fängt Fliegen mit der Zunge.
  15. In der Blume.
  16. Bello.
  17. Der kleine Hund.
  18. Wie aus einer Blüte ein Apfel wird.