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Deutsch · Blatt · Klasse 11

Lyrik und Epik: Stilmittel, Reim und Erzählverhalten

Deutsch

Lyrik und Epik: Stilmittel, Reim und Erzählverhalten

Name:
Klasse:
Datum:
07.11.2026

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Stilmittel benennen: Fragen Sie, was die Sprache im Vers tut. Dann nennen Sie das Stilmittel und belegen es am Vers.

Beispiel: Wie heißt das Stilmittel in diesem Vers? Begründen Sie Ihre Wahl.
„Und meine Seele spannte / Weit ihre Flügel aus, / Flog durch die stillen Lande, / Als flöge sie nach Haus.“
Joseph von Eichendorff

  1. Den Vers laut lesen und fragen, was die Sprache tut.
  2. Hier gilt.
  3. Also: Vergleich (1837).

Ergebnis: Vergleich

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Welches sprachliche Mittel erkennen Sie hier? Begründen Sie Ihre Wahl.
    „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“
    Johann Wolfgang Goethe Starthilfe: Den Vers laut lesen und fragen, was die Sprache tut.
    ☐ Metapher ☐ Antithese ☐ Enjambement

    So fangen Sie an: Probe: Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende?

  2. ○Welche Reimform zeigt diese Strophe? Begründen Sie Ihre Wahl.
    Freude, schöner Götterfunken,
    Tochter aus Elysium,
    Wir betreten feuertrunken,
    Himmlische, dein Heiligtum.

    Friedrich Schiller Starthilfe: Das Wort am Ende jeder Zeile lesen.
    ☐ Schweifreim ☐ Kreuzreim ☐ Paarreim

    So fangen Sie an: Probe: Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben.

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Welches sprachliche Mittel erkennen Sie hier? Begründen Sie Ihre Wahl.
    „Mit gelben Birnen hänget / Und voll mit wilden Rosen / Das Land in den See“
    Friedrich Hölderlin
    ☐ Apostrophe ☐ Enjambement ☐ Oxymoron
  2. ●Wie reimt sich diese Strophe? Begründen Sie Ihre Wahl.
    Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
    – Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
    Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif?
    – Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

    Johann Wolfgang Goethe
    ☐ Umarmender Reim ☐ Kreuzreim ☐ Paarreim
  3. ●Welches sprachliche Mittel erkennen Sie hier? Begründen Sie Ihre Wahl.
    „Die Mauern stehn / Sprachlos und kalt, im Winde / Klirren die Fahnen“
    Friedrich Hölderlin
    ☐ Personifikation ☐ Metapher ☐ Vergleich
  4. ●Welches Reimschema hat diese Strophe? Begründen Sie mit den Versenden.
    Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
    – Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
    Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif?
    – Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

    Johann Wolfgang Goethe
    ☐ Umarmender Reim ☐ Paarreim ☐ Schweifreim
  5. ●Wie heißt das Stilmittel in diesem Vers? Begründen Sie Ihre Wahl.
    „Der Wald steht schwarz und schweiget“
    Matthias Claudius
    ☐ Oxymoron ☐ Antithese ☐ Personifikation

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Was prägt diesen Vers sprachlich? Begründen Sie am Text.
    „Die Mauern stehn / Sprachlos und kalt, im Winde / Klirren die Fahnen“
    ☐ Enjambement ☐ Apostrophe ☐ Personifikation
  2. ★Welches Reimschema hat diese Strophe? Begründen Sie mit den Versenden.
    Wie ist die Welt so stille,
    Und in der Dämmrung Hülle
    So traulich und so hold!
    Als eine stille Kammer,
    Wo ihr des Tages Jammer
    Verschlafen und vergessen sollt.

    ☐ Schweifreim ☐ Paarreim ☐ Kreuzreim

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Metapher
  2. Kreuzreim
  3. Enjambement
  4. Paarreim
  5. Personifikation
  6. Paarreim
  7. Personifikation
  8. Personifikation
  9. Schweifreim

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Metapher
  2. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Kreuzreim
  3. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Enjambement
  4. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Paarreim
  5. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Personifikation
  6. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Paarreim
  7. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Personifikation
  8. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Personifikation
  9. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Schweifreim