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Deutsch · Blatt · Klasse 11

Lyrik und Epik: Stilmittel, Reim und Erzählverhalten

Deutsch

Lyrik und Epik: Stilmittel, Reim und Erzählverhalten

Name:
Klasse:
Datum:
03.11.2026

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Stilmittel benennen: Fragen Sie, was die Sprache im Vers tut. Dann nennen Sie das Stilmittel und belegen es am Vers.

Beispiel: Was tut die Sprache in diesem Vers? Begründen Sie Ihre Wahl am Text.
„Der Wald steht schwarz und schweiget“
Matthias Claudius

  1. Den Vers laut lesen und fragen, was die Sprache tut.
  2. Hier gilt: Ein Wald kann nicht schweigen; das tun nur Menschen.
  3. Also: Personifikation (1779).

Ergebnis: Personifikation

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Welches sprachliche Mittel erkennen Sie hier? Begründen Sie Ihre Wahl.
    „Ein Fichtenbaum steht einsam / Im Norden auf kahler Höh’. / Ihn schläfert; mit weißer Decke / Umhüllen ihn Eis und Schnee.“
    Heinrich Heine Starthilfe: Den Vers laut lesen und fragen, was die Sprache tut.
    ☐ Enjambement ☐ Personifikation ☐ Antithese

    So fangen Sie an: Probe: Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende?

  2. ○Wie reimt sich diese Strophe? Begründen Sie Ihre Wahl.
    Freude, schöner Götterfunken,
    Tochter aus Elysium,
    Wir betreten feuertrunken,
    Himmlische, dein Heiligtum.

    Friedrich Schiller Starthilfe: Das Wort am Ende jeder Zeile lesen.
    ☐ Schweifreim ☐ Paarreim ☐ Kreuzreim

    So fangen Sie an: Probe: Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben.

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Was tut die Sprache in diesem Vers? Begründen Sie Ihre Wahl am Text.
    „Und tunkt ihr das Haupt / Ins heilignüchterne Wasser“
    Friedrich Hölderlin
    ☐ Antithese ☐ Enjambement ☐ Oxymoron
  2. ●Bestimmen Sie das Reimschema und begründen Sie es an den Versenden.
    Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
    – Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
    Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif?
    – Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

    Johann Wolfgang Goethe
    ☐ Paarreim ☐ Umarmender Reim ☐ Kreuzreim
  3. ●Welches sprachliche Mittel erkennen Sie hier? Begründen Sie Ihre Wahl.
    „Der Wald steht schwarz und schweiget“
    Matthias Claudius
    ☐ Oxymoron ☐ Personifikation ☐ Antithese
  4. ●Welches Reimschema hat diese Strophe? Begründen Sie mit den Versenden.
    Frühling lässt sein blaues Band
    Wieder flattern durch die Lüfte;
    Süße, wohlbekannte Düfte
    Streifen ahnungsvoll das Land.

    Eduard Mörike
    ☐ Kreuzreim ☐ Paarreim ☐ Umarmender Reim
  5. ●Was tut die Sprache in diesem Vers? Begründen Sie Ihre Wahl am Text.
    „Du bist wie eine Blume, / So hold und schön und rein“
    Heinrich Heine
    ☐ Vergleich ☐ Oxymoron ☐ Apostrophe

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Welches sprachliche Mittel erkennen Sie? Belegen Sie es am Vers.
    „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“
    ☐ Metapher ☐ Apostrophe ☐ Antithese
  2. ★Welche Reimform zeigt diese Strophe? Begründen Sie Ihre Wahl.
    Der Mond ist aufgegangen,
    Die goldnen Sternlein prangen
    Am Himmel hell und klar;
    Der Wald steht schwarz und schweiget,
    Und aus den Wiesen steiget
    Der weiße Nebel wunderbar.

    ☐ Paarreim ☐ Schweifreim ☐ Kreuzreim

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Personifikation
  2. Kreuzreim
  3. Oxymoron
  4. Paarreim
  5. Personifikation
  6. Umarmender Reim
  7. Vergleich
  8. Metapher
  9. Schweifreim

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Personifikation
  2. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Kreuzreim
  3. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Oxymoron
  4. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Paarreim
  5. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Personifikation
  6. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Umarmender Reim
  7. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Vergleich
  8. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Metapher
  9. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Schweifreim