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Deutsch · Blatt · Klasse 11

Lyrik und Epik: Stilmittel, Reim und Erzählverhalten

Deutsch

Lyrik und Epik: Stilmittel, Reim und Erzählverhalten

Name:
Klasse:
Datum:
22.10.2026

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Stilmittel benennen: Fragen Sie, was die Sprache im Vers tut. Dann nennen Sie das Stilmittel und belegen es am Vers.

Beispiel: Welches sprachliche Mittel erkennen Sie hier? Begründen Sie Ihre Wahl.
„Der Wald steht schwarz und schweiget“
Matthias Claudius

  1. Den Vers laut lesen und fragen, was die Sprache tut.
  2. Hier gilt: Ein Wald kann nicht schweigen; das tun nur Menschen.
  3. Also: Personifikation (1779).

Ergebnis: Personifikation

Mit Starthilfe

Die Probe steht schon da. Mach sie und kreuze an.

  1. ○Welches Stilmittel steckt in diesem Vers? Begründen Sie Ihre Wahl am Vers.
    „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“
    Johann Wolfgang Goethe Starthilfe: Den Vers laut lesen und fragen, was die Sprache tut.
    ☐ Oxymoron ☐ Metapher ☐ Personifikation

    So fangen Sie an: Probe: Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende?

  2. ○Wie reimt sich diese Strophe? Begründen Sie Ihre Wahl.
    Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
    Es war getan fast eh gedacht;
    Der Abend wiegte schon die Erde,
    Und an den Bergen hing die Nacht;

    Johann Wolfgang Goethe Starthilfe: Das Wort am Ende jeder Zeile lesen.
    ☐ Paarreim ☐ Schweifreim ☐ Kreuzreim

    So fangen Sie an: Probe: Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben.

Üben

Kreuze an. Sag dir die Probe leise vor, bevor du entscheidest.

  1. ●Welches Stilmittel steckt in diesem Vers? Begründen Sie Ihre Wahl am Vers.
    „Du bist wie eine Blume, / So hold und schön und rein“
    Heinrich Heine
    ☐ Metapher ☐ Oxymoron ☐ Vergleich
  2. ●Welches Reimschema hat diese Strophe? Begründen Sie mit den Versenden.
    Es war, als hätt’ der Himmel
    Die Erde still geküsst,
    Dass sie im Blütenschimmer
    Von ihm nun träumen müsst’.

    Joseph von Eichendorff
    ☐ Kreuzreim ☐ Paarreim ☐ Schweifreim
  3. ●Welches sprachliche Mittel erkennen Sie hier? Begründen Sie Ihre Wahl.
    „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“
    Johann Wolfgang Goethe
    ☐ Oxymoron ☐ Metapher ☐ Antithese
  4. ●Wie reimt sich diese Strophe? Begründen Sie Ihre Wahl.
    Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
    – Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
    Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif?
    – Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

    Johann Wolfgang Goethe
    ☐ Umarmender Reim ☐ Schweifreim ☐ Paarreim
  5. ●Welches Stilmittel steckt in diesem Vers? Begründen Sie Ihre Wahl am Vers.
    „Und meine Seele spannte / Weit ihre Flügel aus, / Flog durch die stillen Lande, / Als flöge sie nach Haus.“
    Joseph von Eichendorff
    ☐ Vergleich ☐ Antithese ☐ Personifikation

Weiterdenken

Hier hilft nur die Probe, nicht das Gefühl.

  1. ★Welches Stilmittel prägt diesen Vers? Begründen Sie am Text.
    „Und meine Seele spannte / Weit ihre Flügel aus, / Flog durch die stillen Lande, / Als flöge sie nach Haus.“
    ☐ Vergleich ☐ Antithese ☐ Apostrophe
  2. ★Bestimmen Sie das Reimschema und begründen Sie es an den Versenden.
    Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
    Es war getan fast eh gedacht;
    Der Abend wiegte schon die Erde,
    Und an den Bergen hing die Nacht;

    ☐ Umarmender Reim ☐ Kreuzreim ☐ Schweifreim

Eigene Sätze

  1. ★Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Bestimme darin, was du heute geübt hast, und schreibe die Probe daneben.

Zum Vergleichen – erst entscheiden, dann umknicken

  1. Metapher
  2. Kreuzreim
  3. Vergleich
  4. Kreuzreim
  5. Metapher
  6. Paarreim
  7. Vergleich
  8. Vergleich
  9. Kreuzreim

Lösungen mit Probe – für die Lehrkraft

  1. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Metapher
  2. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Kreuzreim
  3. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Vergleich
  4. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Kreuzreim
  5. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Metapher
  6. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Paarreim
  7. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Vergleich
  8. Fragen Sie: Wird etwas verglichen, angeredet, vermenschlicht, entgegengesetzt, oder springt der Satz über das Versende? → Vergleich
  9. Schreiben Sie hinter jede Zeile einen Buchstaben; reimt sich eine Zeile mit einer früheren, bekommt sie denselben. → Kreuzreim